»Ja, schlauch!« sagte der Sprengelsperger, »der kimmt mir net schlauch vor. A recht a dumma Teufi is, sinscht waar er net nach fünf Wocha vadächti. Den kriag i leicht g'nua dro, den Tiroler Spitzbuam, den ganz miserabligen.«
»Hm, ja. Vielleicht is was dro, Lenz.«
»I moa scho. Und hat uns der Bazi oamal auf'n Weg paßt, nacha tuat as öfta.«
Der Förster stand auf und schaute nachdenklich zum offenen Fenster hinaus. Nach einiger Zeit drehte er sich um und sagte in seiner ruhigen, bedächtigen Weise:
»So weit rei ins Revier trau'n si de Lumpen de erst Zeit nimma, weil'st g'schossen hast, aba um d' Grenz rum is koan Tag net sauba. Du und der Anderl, ös zwoa geht's heut nach 'n Essen in d' Roaner Leiten hintri und schaugt's, daß den Bock kriagt's. Bal's 'n habt's, brecht's 'n auf und versteckt's 'n guat. Auf 'n Abend kemmt's uma ins Buachwieser G'steig. Da halt's Enk heut amol, und bal nix B'sonders net is, morgen in der Fruah aa no. I kimm um a zehni auf d' Buachwieser Alm. Notabene, koana schießt, außer es geht auf an Lumpen. Hast mi guat vastanden?«
»Jawohl, Herr Förschter.«
»Nacha is recht. I wer jetzt a bissel zum Oberaufseher in Hoamgarten nüber geh'. Vielleicht is der Herr Redenbacher wieder um an Weg. Mit 'm Anderl red i no. Du holst 'n um zwoa ab; ös geht's aba net hint' außi, sondern auf da Straßen, daß enk a jeder sehg'n ko.«
»Jawohl, Herr Förster.«
»So, nacha pfüat Di! Und no was. Bal'st an Anderl abholst, gehst z'erscht zu uns nei, und wann grad mei Alte da waar, nacha verzählst ihr, daß ös zwoa den Rehbock suacht's.«