»Der wird wohl oben sein,« antwortete Redenbacher. »Warten S' ein wenig, ich hol 'n gleich herunter.«
Nach einiger Zeit erschien der Stationsvorsteher Praxenthaler, ein kleiner, dicker Mann, mit einer sehr fetten Stimme. Jedes Wort klang, als wäre es in Schmalz gebacken.
»Ah, der Hohenreiner! Mit was kann ich dienen?«
»I hab Di grad frag'n wollen, ob ma net zum Kaffee a kloans Tarökerl machen? Mei Alte spielt aa mit.«
»Warum denn nicht? Da bin ich allemal dabei.«
»Aba recht lang konn i net spielen; um a vieri muaß i ins Revier.«
»Da fang'n mir halt ein bissel früher an; glei nach 'm Essen.«
»Gilt scho,« sagte der Förster, und trat mit seinem Freunde vor das Haus. Er bemerkte, daß die Fenster offen standen, und war überzeugt, daß Herr Redenbacher sich in ihrer Nähe aufhielt. Er redete nun in gedämpftem Ton, daß es den Anschein hatte, als wollte er etwas Geheimes verhandeln.
»Praxenthaler,« sagte er, »mir hamm wieda Lumpen im Revier.«
»Ah!«