Seine Kameraden blieben fest, und er wußte, daß sie ohne seinen Beistand wenig ausrichten würden.
Zuletzt reizte ihn auch der erhoffe Gewinn, und er blieb bei den andern.
Sie gingen tiefer in das Holz hinein und warteten unter einer mächtigen Rottanne auf das Tagesgrauen.
Allmählich lichtete sich das dunkle Blau des Himmels, und die flimmernden Lichter erloschen. Ein Flüstern ging durch die Baumkronen, das stärker und stärker wurde und bald in volles Rauschen überging.
Ueber den Höhen tauchte der Morgenstern auf und zitterte heftig, als machte ihn der frische Bergwind frösteln.
Eine Amsel pfiff.
Da stand der Holzweber auf und sagte, es wäre so weit, daß man aufbrechen dürfte. Er schlich vorsichtig an den Waldrand vor und spähte über die Wiese hinaus.
Nichts regte sich.
Er wandte den Kopf und schaute die Felsen hinauf.
Ein Stein polterte herunter und fiel mit dumpfem Schlage auf. Der Holzweber blickte schärfer hin und gewahrte unter den Latschen einen hellgelben Fleck.