»Jetzt is de G'schicht oafacher wor'n,« sagte Sprengelsperger, »des hamm de Lumpen o'gflickt. Jetz wissen ma's g'wiß.«

Er hatte recht. Es war der Hirsch, den Kaspar angeschossen hatte.

»Soll ma glei do bleiben?« fragte Anderl.

»Na, mir gengan an Büchsenschuß weiter z'ruck, bis zu'n Jungholz. Da hamm ma'r a guate Deckung.«

»Moanst, daß s' ins kemman?«

»G'wiß aa no. De Tropfen suachen des Stückl, und bal s' auf der Spur nachgengan, lassen s' ins schnurgrad ani.«

Sie versteckten sich im Dickicht und saßen hart am Rande des Grabens auf Baumstöcken. Von ihrem Platz aus hatten sie einen guten Ausblick nach links und rechts; sie selbst waren durch ein paar junge Fichten gedeckt.

Sie horchten schweigend in die Nacht hinaus; hie und da ertönte der klagende Ruf einer Eule; sonst war nichts zu hören, als der tiefe Atemzug des Waldes.

Anderl kämpfte mit dem Schlafe; er war am frühen Morgen zur Pürsche hinaus, war den ganzen Tag herumgelaufen, und hatte obendrein seinen Besuch auf der Buchwieser Alm gemacht.