Jetzt packte ihn die Müdigkeit, und so oft er sich auch zusammenriß, der Kopf sank immer tiefer herunter, und die Augen fielen ihm zu.

Und dann sah er freundliche Bilder.

Den Sechserbock im Frühlicht, der stattlich über die Schneise herüberwechselte; ein kapitaler Kerl.

Und das Weibsbild mit den lustigen Augen. Wie sie den Riegel zurückschob und gleich so vertraut war.

»Jetzt muaßt aba mei Schatz wer'n, Anderl, gelt?«

Und eine Hand faßte nach der seinen; er wollte sie zärtlich drücken.

Aber das waren harte, knochige Finger. Er fuhr auf und sah den Sprengelsperger neben sich, der ihn geweckt hatte.

Der Morgen brach an.

Anderl setzte sich gerade und rieb sich die Augen. Er wollte in seiner Verlegenheit etwas sagen, aber bei der ersten Silbe warf ihm der Alte einen grimmigen Blick zu und legte den Finger auf den Mund.