Allein Angermayer hatte sich schon von allem Anfang vorgenommen, hier nichts so übermäßig schön zu finden, und dann war er von Natur nicht überschwenglich, und dann war er noch verbittert durch seinen Streit mit dem Erzengel.

Also blickte er mürrisch darein und schnitt ein Gesicht, das deutlich fragte:

»Is dös all's?«

Vor ihm saß inmitten von schön gelockten Engeln ein unglaublich gütig lächelnder Greis, der eine dunkelblaue Toga trug, in welche goldene Schlüssel eingestickt waren.

Es war der heilige Petrus, der unserm Angermayer nunmehr freundlich zunickte und sagte: »Da bist Du ja, mein Sohn! Sei willkommen in unserem Reiche!«

»Was sagst Du?« fügte er bei, da der Sekretär etwas vor sich hinmurmelte.

»Mi hätt'ns scho no a Zeitlang drunt lass'n kinna. Es hätt ma gar net pressiert,« wiederholte dieser, und seine griesgrämige Miene wollte sich nicht aufhellen.

»Aber Martin!« rief der Apostel, »Du bist der erste, der an dieser Stelle nicht vor Freude jauchzt.«

»Mit'n Jauchz'n hab' i's überhaupts net, und i waar froh, wenn i drunt mein Grüabig'n hätt'.«

Petrus wandte sich lächelnd an die Engel, die neben ihm saßen.