Diese Versicherung war überflüssig, denn Salvermoser roch so stark nach Bier, daß man es weithin merken konnte. Er hielt sich mit einiger Mühe aufrecht und faßte beim Reden den Sachwalter am Rock, um sich zu stützen.

Tulpenstock war sehr peinlich berührt. Da er jedoch dem Volke, welches Rechtshilfe sucht, im allgemeinen geneigt war und sich nur ungern dazu verstand, seinen Schutz zu verweigern, beschloß er, den Oekonomen zwar anzuhören, aber möglichst schnell abzufertigen.

»Erzählen Sie mir halt, was Sie auf dem Herzen haben, und später kommen Sie in mein Bureau.«

»Sehg'n S', des is a Wort,« lallte Salvermoser; »i hab's glei g'sagt, der Tulpenstock, hab i g'sagt, des is halt a Mo, der wo ... sag' i. Han?«

»Schon gut, schon gut! Erzählen Sie nur rasch! Ich habe noch nicht zu Mittag gegessen.«

»Ah, des macht nix. Passen S' auf, i erzähl's Eahna ganz g'nau. Also i geh beim Unterwirt außa, net? Und da steht a Holzhaufa, net? Oha!« Salvermoser stolperte nach vorwärts und mußte sich wieder an dem Rechtsvertreter einhalten.

»Mein Lieber, gehen Sie jetzt und erholen Sie sich.«

»Na, na, Herr Dokta. Sehg'n S', Sie san a so g'führiger Mo, i muß 's Eahna glei verzählen. I kimm nacha viel liaba.«

»Also meinetwegen; nur rasch, rasch!«