»Ja, und da bin i beim Unterwirt außa und da steht a Holzhaufa, net? Ja, und des han i o'gschaugt. A schön's Holz is g'wen, lauter feichtene und buachene Scheiteln. Do hob i mir denkt, was werd jetzt dös Holz kosten, net? Sie, Herr Dokta! Oha!«
Tulpenstock wurde nervös.
»Entweder erzählen Sie mir den Vorfall, oder ...«
»Es kimmt scho. Passen S' nur auf, Herr Dokta. Alsa, i ziag a Scheitel außa, und wia'r i 's o'schaug, geht g'rad der Brunner Peter daher. Ja, und nacha hat er g'sagt: ‚Was tuast denn Du do?‘ ‚Nix,‘ hab i g'sagt, und nacha hab i eahm a bisserl am Kopf aufi g'haut.«
»Mit dem Holzscheit? So? Und warum?«
»Ja, es is ganz kloa g'wen. Und überhaupts hon i eahm gar net treffen wollen. I ho mir denkt, i hau in d'Luft, daß er derschrickt. Aba, er muaß g'rad neig'rennt sei. I glaab, daß er des mit Fleiß to hat. Sie, Herr Dokta, oha! Moana S', daß i freig'sprocha wer?«
Tulpenstock war über diese Frage etwas erstaunt; aber da er einem Klienten nicht gerne die Stimmung verdarb, sagte er: »Freigesprochen? Hm, ja, wer weiß? Wir müssen eben abwarten.«
»Ja, passen S' auf, Herr Dokta. Mir macha de G'schicht a so: bal i frei wer, zahl i Eahna, und bal i g'straft wer, nacha kriag'n Sie nix.«
»Was fällt Ihnen ein? Ich lasse mir doch keine Bedingungen stellen.«