»Nanu, halte keine Predigt!« erwidert Mama, »und wenn die Kinder daheim was erzählen wollen von Italien, müssen sie eben auch ordentlich dazu tun. Du kannst ja einstweilen in Dein Pilsner Bierlokal gehen, das Du glücklich entdeckt hast....«

»Natürlich gehe ich hin, und wenn Ihr ehrlich sein wolltet, müßtet Ihr zugeben, daß Euch die ewigen Lippi un Lippinos und wie die Kerle alle heißen ...«

»Aber Otto!«

»Na ja, ich habe den pflichtschuldigen Respekt vor diesen Meistern der Renäsanxe, aber macht mir keine Wippchen vor! Ihr habt die Kerls auch über!«

»Tu mir den einzigen Gefallen, Otto — ja? Tu mir den einzigen Gefallen und sprich nich so! Ich kann das hier nich vertragen, das reißt einen ja aus ... aus allen Illusionen! Ich meine, hier könntest Du wirklich mal Deine prosaischen Ansichten ein bißchen vergessen!«

»Och! Och! Prosaisch! Nanu, Wilhelmine, ich will mich nich näher ausdrücken, aber weißt Du, was Ihr hier für'n Theater spielt, Du un die Mädels, so was von Verzückung, nee! Un gestern habt Ihr's vor'm falschen Bild gemacht. Das mit'n Kreuz war hinter Euch an der Wand!«

»Also, Otto, ich erkläre Dir ein für allemal ..«

»Was erklärste?«