Boarisch woll’n wir sein!“
Den Kraus packen drei oder vier und schieben ihn voran, und gleich schieben noch ein paar mit, und vor er richtig umschaut, fliegt der Polizeidiener in den Hausgang vom Rappenbräu hinein, und vom Hausgang in die Gaststube und von der Gaststube in die Küche.
„Hebt’s ihn gut auf!“ schreit einer zu den Weibsbildern hin, „denn wenn er nochmal rauskommt, könnt’s leicht sein, daß er zerbrochen wird.“
Der Kraus hat nicht daran gedacht, noch einmal auf den Platz zu gehen, denn er hatte seine Pflicht schon erfüllt und betrachtete sich für kampfunfähig und gefangen. Bis jetzt war eigentlich nichts geschehen; aber in dem Augenblick, wo es acht Uhr schlug, ging es wie auf Befehl über das Rathaus her.
Auf die Stunde war die Versammlung angesetzt, und die Burschen haben geglaubt, daß sie jetzt die preußischen Offiziere erwischen könnten.
Natürlich war überhaupt keiner in Dürnbuch, aber es war allgemein gesagt in der ganzen Gegend.
Also die Kannibalen stürzten über die Stiege hinauf und nehmen den Gemeindeschreiber bei der Gurgel.
„Wo sind die Preußen?“
„Heraus damit!“
„Es sind keine Preußen da! Tut mir nichts, ich hab Weib und Kind!“