Wie wir in das Zimmer hinein sind, hat der Papagei gleich den Kopf unter die Flügel versteckt und hat furchtbar gepfiffen und hat seine Augen auf mich gerollt.
Die Tante hat geschrien: „Siehst Du, er ist es gewesen! Mein Lorchen ist so klug!“
Meine Mutter hat gesagt: „Wenn er aber doch sein unregelmäßiges Verbum studiert hat!“
„Du glaubst immer Deinen Kindern,“ hat die Tante gesagt. „Davon kommt es, daß sie so werden.“
Ich habe beim Fenster hinausgeschaut, und ich habe gesagt, ich glaube, daß der Michel vom Gartenzaun herüber gespritzt hat, weil das Fenster offen ist. Die Tante hat gesagt, es ist viel zu weit und viel zu hoch, und dann muß man es doch am Fenster sehen, und das Fenster ist kein bißchen naß.
Ich sagte, der Michel kann furchtbar gut zielen, und ich bin es einmal nicht gewesen.
Da hat Aennchen gerufen, daß wir zum Essen kommen, die Suppe steht schon auf dem Tisch, und wir sind gegangen.
Der Papagei hat sich immer geschüttelt und hat die Federn aufgestellt, und die Tante hat gesagt: „Mein Lorchen muß keine Angst nicht haben. Ich lasse mein Lorchen nicht mehr naß werden.“
Und sie hat mich furchtbar angeschaut, und der Papagei hat mich auch furchtbar angeschaut.