„Ich bitte den Herrn Major gehorsamst um Befehl zum Alarm!“

„Sei so gut, Simmerl! Ist der Spektakel nicht schon arg genug?“

Jetzt wird der Messerschmied Simon zornig.

„Schmitt,“ sagt er, „Du weißt, daß es bei Revolutionen allemal über die Druckereien hergeht; wenn Du jetzt nicht gleich Deine Uniform anlegst und mitgehst, dann können sie von mir aus Dein Geschäft demolieren.“

Und das war auch richtig.

Wo man von einem Aufstand was zu lesen kriegt, steht immer dabei, daß Druckereien erstürmt worden sind. Der Schmitt hat das selber gewußt, und er ist in Gottes Namen mit dem Simon gegangen, aber er hat noch nie so schwer an seinen Epauletten getragen, wie diesmal.

Auf der Gasse sagt der Messerschmied wieder ganz militärisch:

„Herr Major sammeln vielleicht das Korps in der obern Stadt, ich alarmiere am Kühberg, und meine Rotten stoßen mit den Ihrigen am Marktplatz zusammen, dann ist der Feind in die Mitte genommen.“

„Simmerl, sei g’scheit und bleib bei mir!“

Aber der Messerschmied Simon fragt barsch: