Das Aussehen ist so, als müßt er seinem besten Freund die Leichenred halten, und könnt nicht anfangen vor lauter Wehmut und Trübsal.
„Hochansehnliche Festversammlung! Indem... wo wir uns heite versammelt haben..., ja, gesammelt haben, ah..., indem daß wir ein Fest feiern. Es ist ein seltenes Fest, es ist ein erhabenes Fest, es ist ein großes Fest..., es ist ein Fest und eine erhabene Trophöe, die wo wir in Händen halten. Blicket hinauf, wo unser Rausch dem Banner folgt.., ah, wo unser Banner, wo der Rausch..., jetzt kon i nimmer...!“
Sternelement! Kreuzbirnbaum und Hollerstaud’n, ist das zuwider! Jetzt steht das Häuferl Elend da droben auf dem Podium und schnappt nach Luft wie ein geangelter Karpfen! Sonst hat er jeden Abend auf der Bierbank eine solche Bratlgoschen, daß man meint, er könnt alle Politiker niederreden, wann er bloß möcht, und jetzt blamiert er ganz Kraglfing und bringt nicht einmal die Pamperlred fertig. Was bloß die Auswärtigen daheim erzählen werden!...
Aber gottlob, da steht schon der Helfer in der Not bei ihm, der Hofbauer.
„Hochgeehrte Festversammlung,“ schreit er, „liebe Gäste und Kameraden! Unserm Herrn Fürstand is a Malheur passiert; er hat mir gestern scho gesagt, daß er ein fettes Schweinern’s derwischt hat und jetzt hat er a Fieber kriagt. Aber dös macht nix. D’ Hauptsach is die Meinigung, und dös, was er sagen hat wollen. Und drum der Rauchklub soll leben; füfat hooch! hooch! hooch!“
Das soll dem Hofbauer ins Wachs’l druckt werden, daß er die Geschichte noch so herausgerissen hat, das soll ihm schon keiner vergessen.
Indes hat das Fest doch nach dem Programm weitergehen können; der Nazi enthüllt die Fahn, die Cenzl hängt das neue Band hin und halt dann die Fahn so lang, bis die Leixenbauern Nannl ihren Vers hergesagt hat.
Noch gleichet eier kleiner Kreis
Dem leicht bewegten schwachen Reis,
Doch wird er wachsen immerdar