Meinen Vater hat er gut gekannt, weil er im Gebirg war und einmal mit ihm auf die Jagd gehen durfte. Ich glaube, er kann mich deswegen gut leiden und läßt es sich bloß nicht merken.
Wie mich der Merkel verschuftet hat, daß ich ihm eine hineingehaut habe, hat er mir zwei Stunden Arrest gegeben. Aber wie alle fort waren, ist er auf einmal in das Zimmer gekommen und hat zu mir gesagt:
„Mach, daß Du heimkommst, Du Lauskerl, Du grober! Sonst wird die Supp’ kalt.“
Er heißt Gruber.
Aber der Falkenberg schimpft gar nicht.
Ich habe ihm einmal seinen Rock von hinten mit Kreide angeschmiert. Da haben alle gelacht, und er hat gefragt:
„Warum lacht Ihr, Kindlein?“
Es hat aber keiner etwas gesagt; da ist er zum Merkel hingegangen und hat gesagt:
„Du bist ein gottesfürchtiger Knabe, und ich glaube, daß Du die Lüge verabscheust. Sprich offen, was hat es gegeben?“