Er hörte sie nicht an, er unterbrach sie lange, bevor ihre Klagen zu Ende waren.

„Dös is alles ganz recht, Frau Hiergstettner, und i kenn ja de ... i will sag’n, i waaß ja alles, aba, es thuat mir leid, i ko in dera Sach’ nix mehr thoa.“

„Sie san guat. Zerscht hamm’s mi allaweil aufghetzt, daß i de Eingab’ mach, und Sie hamm in Eahnern Blattl de G’schicht aufgrührt ...“

„Ja ... ja ... Dös hoaßt, i hab mi für Eahna a bissel einseitig ins Zeug g’legt. Einseitig, verstengan Sie?“

„Aba Sie hamm do g’sagt ...“

„I hab g’sagt, aba jetzt sag i Eahna was anders, Frau Hiergstettner. Schauen’s, i muaß von de Leut’ leb’n, und Sie müass’n mit de Leut leb’n. Wir kinnan den Kriag net weiter führ’n.“

„Mir geht da Proviant aus. Verstengan S’, der diri dari — und Eahna geht ’s Liacht aus.“

„Ja, was soll i denn thoa?“

„An Fried’n schliaß’n. Es bleibt ins nix anders net übrig ...“

Da verließ die Witwe aller Kampfes- und Lebensmut, und sie fing gottesjämmerlich zu weinen an.