Fort!

Die Lokomotive pfeift jubelnd aus der Station hinaus, als freute auch sie sich, diesem Neste entronnen zu sein ...

Diesem Himmelherrgott ...

„Warum so träumerisch?“ lispelte Elise und blickte schelmisch auf den Professor, der dem Zuge nachstarrte und in der Nase bohrte.

Da traf sie ein Blick, so leer, so fremd und so feindselig ..., daß sie unter dem flanellenen Höschen eine Gänsehaut überlief.

— — Der Faden war zerrissen — —

[Tja — —!]

Eine bunte Gesellschaft, wie sie die Sommerfrische zusammenführt, saß im Postgarten zu Binswang und freute sich des schönen Abends und führte kluge Gespräche über dies und das. Alle Anwesenden vorzustellen, wäre ermüdend, denn es waren zwei lange Tische, an denen in dichter Folge Männer und Frauen saßen, und es genüge hier zu sagen, daß ein Kommerzienrat Diestelkamp aus Barmen, wie auch ein Landgerichtsdirektor Höfler aus Fürth und ein pensionierter Hauptmann darunter waren und dem Kreise das Gepräge der besseren Gesellschaft verliehen.

Auch das bedeutende oder interessante Element fehlte nicht, da am Vormittage der bekannte Schriftsteller Harry Mertens eingetroffen war, dessen lyrische Gedichte und Versdramen nicht erst hervorgehoben werden müssen.

Er saß neben seiner Frau, die ihn an Stattlichkeit bei weitem übertraf, denn er war eine kleine semmelblonde Erscheinung mit kreisrunden blauen Augen und einem merkwürdig entsagungsvollen Lächeln um den süßen Dichtermund, während sie einen heftig arbeitenden Busen und pralle Arme und ein Doppelkinn hatte.