Darin saß Prinz Xaver, ein Seitensprosse des königlichen Hauses, und fuhr mit seinem Adjutanten, Rittmeister Baron Schröfel, nach Weißkirchen zur landwirtschaftlichen Ausstellung, die unter sein Protektorat gestellt worden war.

Weil aber hier Herablassung und dort Untertanenliebe gezeigt werden sollte, hielt man überall; und wo größere Menschenmengen sich dem Auge darboten, fragte Prinz Xaver seinen Begleiter: „Muaß i?“

„Einen Augenblick, Königliche Hoheit!“ antwortete alsdann der Baron und sah in seinem Notizbuche nach. „Faistenhamm ... Kirchdorf ... 163 Seelen ... katholisch ... 37 Pferde ... 281 Stück Rindvieh ... ja ... Königliche Hoheit ... da ist’s vorgemerkt.“

Und Prinz Xaver hielt das edle große Haupt zum Fenster hinaus und blickte durch seinen Kneifer, den er nur bei solchen Anlässen trug, auf einige fette Herren, die das besitzende und bessere Publikum vorstellten.

„Diese Gegend,“ sprach der Prinz, „ist sehr lieblich.“

„Han?“ fragte ein Posthalter oder Tafernwirt, der mehr Treue als Schliff besaß.

„Diese Gegend, sie ist sehr reizvoll,“ wiederholte der Prinz.

„Jawoi, Königliche Hoheit!“

„Sie ist von sanften Höhen durchzogen und mit Wäldern bedeckt ...“

„Jawol, Königliche Hoheit!“