„Aber das Auge erblickt auch fruchtbare Felder, welche den Fleiß des Landmannes belohnen und ... und ...“

„Jawoi, Königliche Hoheit!“

„Und ...“

„Saftige Matten ...“ soufflierte der Adjutant.

„... und saftige Matten, welche dem kernigen Vieh dieses Volkes ... welche dem Vieh dieses kernigen Volkes Nahrung bieten.“

Prinz Xaver rückte den Zwicker, der ihm von der schwitzenden Nase heruntergeglitten war, zurecht, und der Posthalter oder Tafernwirt schaute mit geistlosen Augen in die ebenso blauen des Königssprossen, und er fühlte, daß nunmehr die Aufgabe an ihn herangetreten war.

„Königliche Hoheit ... diese Gefiehle, wo ins heute besäligen ... durch dieses, daß Sie hier durchfahren und für Kinder und Kindeskinder ...“

Die Lokomotive pfiff, und da legte der Tafernwirt die ganze ungeheure Treuherzigkeit seines Landes in den Satz: „Pfüad Good, Königliche Hoheit, aufs Wiederschaugen, und kemman S’ halt wieda zu ins außa ...“ Er entschwand den gütigen Blicken des Fürsten, der sich in die Kissen zurückwarf, und sagte: „Dös hätt’ ma wieda! Wo muaß i denn ’s nächstmal?“

„Einen Augenblick, Königliche Hoheit!“ antwortete Baron Schröfel. „... Sünzing ... nein ... Matzling ... 214 Seelen ... katholisch ... 311 Stück Rindvieh ... in Matzling werden Königliche Hoheit wieder sprechen.“

„O jegerl!“ seufzte der Prinz und wiederholte gewissermaßen im Geiste jene Rede des Wohlwollens und lebendigen Interesses.