[3] In ein paar Monate hoff ich doch das Buch mit die Zueignung senden zu können.
[4] Nebst ein paar Schaumünze, über Geyer und Wallin.
[5] Prof. G. Hermann übersandte mir bald nach meiner Ankunft das Diplom eines Ehrenmitgliedes der, von ihm gestifteten, Societas graeca, so daß ich nun 3 Gelehrtenvereinen angehöre, diesem, der lat. Gesellschaft in Jena und der Ges. für deutsche Sprache in Berlin. Ehre genug, aber —
[6] Dr. Fr. Hermann, der das Nibelungen-Epos in einige Dramen zwängte. Der Erste auf dieser seither öfters beschrittenen steilen Bahn. Er hat sein Leben mit fruchtlosen Versuchen hingequält, jene Versuche bei Bühnen anzubringen, und ist dann in Elend und Wahnsinn untergegangen. Es finden sich einige von ihm an Tieck gerichtete Briefe vor.
[7] Diesem Propheten begegnen wir bald noch einmal auf umstehenden Blättern. Ist es möglich, möchte man fragen, daß derlei Unsinn Aufmerksamkeit erregte bei solchen Hörern?
[8] Anmerkung. Die vielleicht ungerechte Härte dieser und ähnlicher, in anderen Briefen enthaltener Urtheile, geben wir mit gewissenhafter Treue, wie sie der Redaktion gebührt, wieder, indem wir unsere eigne Ansicht bescheidentlich im Innern vorbehalten. Leider steht die moderne dramatische Poesie nicht auf der Höhe, daß man Raupachs produktive Kraft so unbedingt verwerfen dürfte.
[9] Wir verdanken diese umfassende Belehrung der Güte des Herrn Dr. Jos. Lehmann, Redakt. des Magazins für ausl. Literatur.
[10] Mehrere hier durch Striche angedeutete Lücken sind (mit innigem Bedauern) gemacht worden, weil wir uns kein Recht anmaßen, vertrauliche Mittheilungen in die Oeffentlichkeit zu bringen. Tiecks Wille scheint allerdings gewesen zu sein, den herrlichen Brief unverstümmelt abdrucken zu lassen. Er hätt’ es verantworten können.
[11] Die erste Bearbeitung, (1845) die wir im Manuskripte genießen und uns an ihr ergötzen durften, erweckte im Leser ungleich günstigere Meinung, als hier der gegen sich strenge Dichter selbst ausspricht.
[12] „Begleiten“ statt: bekleiden; so hat der Sekretair geschrieben. Das ist im Sächsischen und auch in Süddeutschland häufig. Wie man auch nicht selten „verleiten“ anstatt: verleiden lieset.