II.
Wie lange bleiben Sie in Dresden und wann gehen Sie nach Töplitz?
Datum.
III.
Wann ist es Zeit, gegen den Nachdruck Ihrer Werke, die gehörigen Schritte zu thun und Ihnen die diesfälligen Formulare zuzusenden?
Datum.
III.
Wien, am 20ten November 1826.
Wäre ich an Divinationsgabe nur einigermassen dem Pfarrer von S. Sulpice zu vergleichen, so würde ich aus der Stellung ihrer Beine und Knie augenblicklich errathen, daß es die Beine und Knie eines überaus geistreichen und liebenswürdigen Mannes sind, der aber zur Abbüßung schwerer Jugendsünden, ein heiliges Gelübde gethan hat, Niemandem eine Zeile Antwort zu geben.
Seit Sie Wien verließen, weis ich von Ihnen, zuerst durch einige höchst scharfblickende und liebevolle Zeilen des damaligen Kronprinzen, nunmehrigen Königs von Bayern, — dann brachte mir der Schauspieler Stein eine Karte, worauf zu meinem versteinernden Erstaunen sogar ihr Name und noch eine halbe Zeile eigenhändig standen, — zuletzt hat mir die liebenswürdige Sophie Müller recht umständliche, meiner Ungeduld halb und halb genügende Auskünfte von Ihnen, von Ihrem Befinden und von Ihrer Familie gegeben. Noch Näheres hoffe ich dieser Tage durch Grillparzer zu vernehmen.