III.
Frankfurt am Main, d. 17t. Nov. 1846.
Hochgeehrter Herr Geheimer Rath!
Eine mehrmonatliche Abwesenheit im Süden (in Catalonien und Valencia), während welcher mir wegen vielfach wechselnden Aufenthaltes keine Briefe nachgeschickt werden konnten, hat gemacht, daß mir Ihr hocherfreuliches Schreiben erst jetzt nach meiner Rückkunft zugekommen ist. Empfangen Sie nun, wenn auch verspätet, meinen innigsten Dank für die wohlwollend-nachsichtige Aufnahme, welche Sie meiner Arbeit angedeihen ließen, so wie für die vielen, mir gemachten, lehrreichen Mitteilungen. Ich verfehle nicht, Ihnen beifolgend das gewünschte Exemplar des dritten Bandes zu übersenden, indem ich die Hoffnung zu hegen wage, daß es für den Zweck, für welchen es bestimmt, nicht zu spät eintreffen werde. Sollte mich diese Hoffnung täuschen, so wird der angeführte Umstand meiner Entfernung von Frankfurt zu meiner Entschuldigung gereichen.
Genehmigen Sie, hochgeehrter Herr Geheimer Rath, die Versicherung der innigsten Verehrung und Hochachtung, mit welcher ich verharre
Ihr
ganz gehorsamster
A. F. v. Schack.