Es war ein schönes, munteres, starkes Kind mit herrlichen großen Augen, wir hatten ihn alle sehr lieb, und sind voller Jammer über seinen Tod.

Ich hoffe, Du sollst Dich über die Gesundheit Deiner Schwester nicht zu beunruhigen haben, wiewohl sie jetzt sehr angegriffen ist. Nächstens erhältst Du wieder Nachricht. Bernhardi ist sehr erschüttert und Dein Bruder äußerst betrübt. Lebe recht wohl, grüße Deine liebe Frau, ich kann heute unmöglich mehr schreiben.

Dein

A. W. Schlegel.

XIX.

Berlin, d. 20. Sept. 1802.

Liebster Freund!

Ich habe mich sehr gefreut, einmal Nachricht von Dir zu erhalten, auch über die Sendung vom Manuscript. Den wiedergefundenen Aufsatz von Hardenberg haben wir alle mit großem Entzücken gelesen, es ist ein herrliches und vielleicht sein eigenthümlichstes Werk.

Versäume nun nur nicht, das übrige zu rechter Zeit zu schicken, damit der Druck nachher nicht wieder still stehen muß. Die Correctur werde ich mit allem Fleiß besorgen.