Prutz, Robert.

Geb. den 30. Mai 1816 zu Stettin, wo er jetzt wieder seinen bleibenden Aufenthalt genommen, nachdem er mehrere Jahre hindurch eine Professur in Halle bekleidet hatte.

An wissenschaftlichen Werken lieferte er u. A.: Der Göttinger Dichterbund (1841). — Geschichte des deutschen Journalismus, 2 Bde. (1845). — Vorlesungen über die Geschichte des deutschen Theaters (1847.) — Litterarhistorisches Taschenbuch, 6 Bde. (1843–48). — Die deutsche Litteratur der Gegenwart, 2 Bde. (1860).

Seine „Gedichte“ erschienen zuerst 1841. — Dann: Neue Gedichte (1843). — Aus der Heimath (1858).

Von dramatischen Werken sind zu nennen: Nach Leiden Lust, Lustsp. — Karl von Bourbon. — Moriz von Sachsen. — Erich XIV., Trauerspiele.

Von Romanen: Das Engelchen, 3 Bde. (1851). — Felix, 2 Bde. (1851). — Der Musikantenthurm, 3 Bde. (1855) u. a. m.

Die von ihm gestiftete und redigirte Zeitschrift „Museum“ bewahrt dauernd ihre bedeutende Geltung.

I.

Berlin, 21ten Mai (ohne Jahreszahl).