Es bricht der Nachen,

Es löscht der Strahl,

Vom schönen Lande

Weit weggebracht

Zum öden Strande,

Wo um uns Nacht.

13.
Peter unter den Heiden.

Peter erholte sich aus seiner Betäubung, als die Sonne eben in aller Majestät über die große Meeresfluth herauf stieg. Ein furchtbarer Glanz schwang sich durch den Himmel und löschte Mond und Sterne mit glühenden Strahlen aus; die Wasser erklangen und verwandelten sich in Purpur, Wolkenzüge trieben vor der Sonne her und segelten, wie von der Majestät geschreckt, über das Meer hinweg, und ein sprühender Regen von Funken verbreitete sich weit umher, und ergoß sich in Bogen über die Fluth. Peter fühlte wieder männlichen Muth in seiner Brust, die Quaalen des Lebens so wie seine Freuden zu erdulden.

Ein großes Schiff segelte auf ihn zu, das von Mohren und Heiden besetzt war; sie nahmen ihn ein und freuten sich über diese Beute, denn Peter war gar schön und herrlich von Gestalt, dazu gab ihm seine Jugend ein zartes und einnehmendes Wesen, so daß niemand sein Feind sein konnte. Der Anführer des Schiffes beschloß, ihn dem Sultan als ein Geschenk mitzubringen.