Man landete, und Peter ward sogleich dem Sultan vorgestellt, der einen großen Gefallen an ihm fand, und ihn bei der Tafel aufwarten ließ, ihm auch die Aufsicht über einen schönen Garten anvertraute. Peter war allgemein beliebt, weil er vom Sultan so gnädig angesehen wurde. Oft ging er einsam zwischen den Blumen des Gartens, und dachte an seine geliebte Magelone, oft nahm er auch in der Abendstunde eine Zither und sang:

Muß es eine Trennung geben,

Die das treue Herz zerbricht?

Nein dies nenne ich nicht leben,

Sterben ist so bitter nicht.

Hör’ ich eines Schäfers Flöte,

Härme ich mich inniglich,

Seh ich in die Abendröthe,

Denk ich brünstiglich an dich.

Giebt es denn kein wahres Lieben?