Ach Gott! ach! Herr! o Reymund! wehe mir!

Die Zeit ist da, ich scheide nun von Dir,

Wie mußt’ ich doch von Deinem Werth, Geberden

Also im Herzen mein bezaubert werden?

O weh! mein Leiden sei Gott angesagt!

O weh! es sei dem höchsten Herrn geklagt!

O wehe mir, daß ich beim Bronnen rein und kalt,

Dich fand, mein Reymund dort im grünen Wald!

O weh, daß ich gefühlt nach Dir Verlangen,

Weh mir, daß ich den schönen Leib umfangen!