[20] Diese Zeit vermuthet Köpke a. a. O. S. 16.

[21]

»Wohlauf! wer tanzen wolle nach der Geigen.«

[22] In den Anreden: »Ja Herre!« (I 109b 124b) »Herren und Freund'!« (I 136b)

[23] Das politische Gedicht: »Nu soll der Kaiser hehre« &c. (I 136a) ist auf diese Begebenheit bezogen worden. Es ist jedoch zu bemerken, daß Philipp niemals Kaiser war, daß Walther ihn sonst überall König nennt und beiderlei Titel sehr wohl unterscheidet, z. B. in dem Liede:

Herre Kaiser! ihr seyd willekommen,
Des Königes Name ist euch benommen &c.
(I 103b)

[24] S. den Prolog Albrechts vor Wickrams Umarbeitung seiner Verdeutschung. Frankf. 1581.

[25] Im Titurel, wo des Landgrafen Hermann mehrmals rühmliche Erwähnung geschieht, heißt es von ihm (Kap. 7):

Hermann von Thüringen Ehre
Pflag weiland, die muß immer Preises walten &c.

[26] Aus demselben Gedicht V. 19097 f. erhellt, daß damals Thüringen auch für das Vaterland neuer Tanzmusik galt.