„Was heisst weshalb? Wo soll man denn bleiben? Etwa in der Stadt?“
„Nun, was wäre denn dabei? Man kann wenigstens bei Sonnenglut auf der Schattenseite gehen.“
„Onkel Kostja denkt sich doch immer etwas aus!“
„Mama,“ wandte sich Nata plötzlich um, „reisen wir an die Wolga, Liebe: es gibt dort kleine Städte, Pless, Wassilsursk, wo man sich ganz billig einrichten kann. Warwara Nikolajewna Speier erzählte . . . . Sie lebten in Pless mit einer ganzen Gesellschaft, wisst ihr, dort lebte noch der berühmte Landschaftsmaler Levithan; in Uglitsch haben sie auch gelebt.“
„Nun, in Uglitsch hat man sie, glaub’ ich, herausgeschmissen,“ warf Koka dazwischen.
„Nun, und hat sie herausgeschmissen, und was ist denn dabei? Uns wird man eben nicht herausschmeissen! Die Wirtsleute sagten ihnen: Sie sind da eine ganze Gesellschaft von Damen und Herren, unsere Stadt ist still, niemand reist hierher, nun so haben wir halt Angst: entschuldigen Sie schon, aber räumen Sie die Wohnung.“
Der Dampfer legte beim Alexandergarten an, im unteren Stockwerke der schwimmenden Anlegebrücke sah man die hellerleuchtete Restaurationsküche, einen Küchenjungen, der Fische abschuppte, und im Hintergrunde den glühenden Herd.
„Tante, ich gehe von hier zu Larion Dmitrijewitsch,“ sagte Wanja.
„Nun, meinetwegen geh; hast dir da auch einen Kameraden gefunden!“ knurrte Anna Nikolajewna.
„Ist er denn ein schlechter Mensch?“