Ins letzte schmale Bett,

Colette, Colette . . .“

„Mich macht dieses Gesinge wild! Jacques, hör’ auf!“

„Wie werde ich dann mein Menuett tanzen?“

„Und himmelwärts erhöbe sich das Stimmenmeer

Von dir, befreiter, freier Bürger . . .“

Colette trank mit einem Zuge ihren Wein aus. Mir war es, als träumte ich. Der Streit wurde immer hitziger. François beugte sich zu Colette und sagte:

„Nun, küssen Sie mich, meine liebe Colette, mein Engel, meine Seele.“

„Würde mir grad noch fehlen jeden Schmutzfinken, jeden Herumtreiber zu küssen! Was, weiss ich etwa nicht woher du dein Geld hast? Vom herzoglichen Papa natürlich? Was genierst du dich? Wir sind hier unter uns und ich speie dir ins Gesicht, wenn du noch zu mir kriechst. Du weisst selbst, was du weisst!“

„Ihre Worte beleidigen auch mich, Madame,“ sagte, sich erhebend, der junge Mann mit den eigenartigen Augen.