„Du glaubst also auch an dieses Märchen?“
Der Vater schwieg. Sein Gesicht rötete sich noch mehr.
Das junge Mädchen wandte sich wieder an Paula:
„Weshalb treten Sie zwischen uns? Sie hassen Sergej . . . . Sergej Pawlowitsch und denken sich allerhand Unsinn aus! Sie säen Zwietracht zwischen Kostja und Papa. Was wollen Sie von uns?“
„Nastja, werde nicht frech, unterstehe dich nicht!“ rief der Vater, nach Luft ringend.
Nastja hörte nicht auf ihn.
„Weshalb regst du dich so auf? Weshalb kannst du dich nicht gedulden, bis diese Geschichte sich aufgeklärt hat? Es ist das ganz prinzipiell, begreifst du?“
„Ich begreife, dass mein Bräutigam einer ähnlichen Handlung überhaupt nicht verdächtigt werden darf!“ schrie Nastja, der General sass stumm da, die Röte in seinem Gesichte wurde immer tiefer.
„Du fürchtest dich vor der Wahrheit?“
„Es kann nur eine Wahrheit geben und ich kenne sie. Und ich rate Ihnen sich unserer Ehe nicht zu widersetzen: das wird für Sie selbst nur schlimmer sein!“