„Erlauben Sie, Iwan Ferapontowitsch ...“ sagte er heiser. „Sie können nicht wissen ... ich habe nicht ohne Grund ...“
„Welchen Grund könnte es dafür geben!“ rief Lande mit der früheren Kraft und mit zorniger Verachtung. „Kein Grund kann solchen Greuel rechtfertigen!“
Firsow trat plötzlich auf ihn zu und erhob seine knochige, zitternde Hand.
„Nein, doch!“ rief er, indem er die gelben Wurzeln der abgenützten Zähne zeigte und die Augen wieder weit aufriß. „Wissen Sie denn, was dieser Lausebengel hier getan hat? Wissen Sie es?“ Er stieß die Worte mit wachsendem Triumph aus.
„Was?“
„So, ‚was‘! Hier, bitte, Sie können es bewundern!“ Firsow trat siegesfreudig zur Seite und steckte den ausgestreckten langen Finger zwischen die Heiligenbilder.
Lande blickte hin, verstand aber nichts; er sah anfangs nur einen Kasten mit Farben, einen Pinsel und ein Glas voll schmutzigen, grünen Wassers.
„Was?“ wiederholte er.
„Hier!“ rief Firsow wieder mit dem gleichen Triumph und riß Lande am Arm zu den Heiligenbildern hin.
Lande unterschied, daß zwei auf Papier gedruckte Szenen aus der Heiligen Schrift kindlich mit widersinnigen Farben bemalt waren; den weiblichen Gesichtern waren Schnurr- und Kinnbärte aufgesetzt worden.