Ssonja warf einen raschen Blick auf ihn, nickte schweigend mit dem Kopf, hob angestrengt den dicken, verweinten Jungen auf den Arm und ging zur Tür.

„Wir gehen fort, Firsow, und nehmen Sserjoscha mit ...“ wiederholte Lande.

„Glück auf den Weg!“ rief heiser Firsow und blieb wie angewurzelt vor den Heiligenbildern in der Ecke stehen.

„Wir nehmen ihn ja nur, weil Sie zu aufgeregt sind,“ sagte Lande in versöhnlichem Ton.

„Schon gut, schon gut!“ nickte Firsow schadenfroh mit dem Kopf. „Bringen Sie ihn nur zurück ... Dann werden wir weitersehen!“

Eine Sekunde lang stand Lande unbeweglich und blickte lange und gramvoll Firsow gerade in die Augen. Aber der wandte sich ab und ließ seine Blicke über die Heiligenbilder, den Fußboden, die Wände laufen.

„Aber was haben Sie?“ rief Lande bitter. „Niemals waren Sie so zu mir.“

„Schon gut, schon gut!“ murmelte Firsow. „Sie haben sich auch was in den Kopf gesetzt. Bilden Sie sich nichts ein! ... Es gibt noch andere wie Sie, wenn Sie sich auch nicht in den Vordergrund drängen ... Wie manch andere! Jawohl, und ... diesem Lausebengel werde ich es noch beibringen, wie er ...“

„Aber er ist doch vor allen Dingen Ihr Sohn!“ Lande schlug sich mit der Faust an die Brust.

„Es ist nicht Ihre Sache, mich über meine Pflichten gegen meinen Sohn zu belehren! Verstehen Sie? Nicht Ihnen und nicht mich! Der Herr weiß, wo das Richtige ist ... Der Sohn — ich weiß, was ein Sohn ist! Ich habe keinen Sohn über meinem Gott!“ rief er wieder, indem er sich plötzlich umwandte. „Hier! ...“