Auf den Stufen erschien Ssemjonow, halbbekleidet, ungekämmt und safrangelb.
„Lande,“ rief er kurz. „Komm her, gleich! Sonst prügle ich dich durch, bei Gott!“
In seiner Stimme klang deutlich Liebe und Mitleid und eine gewisse helle Verwunderung.
XI
Abends brannte in Firsows Häuschen Licht. Bei der toten, starrgelben Flamme saß er kerzengerade, unbequem am Tisch und setzte eine Anzeige gegen Lande an den Bischof auf. Die Feder schabte am Papier wie eine nagende Maus; es war heiß, schwül, von der dumpfen Luft und dem schweren Haß, der die beleidigte Seele Firsows füllte.
Hinter dem Fenster leuchtete der weiße Mond, atmete leicht die kühle, blaue Nacht. Auf dem Boulevard hätte man beim Mondenlicht lesen können; alles war durchsichtig-blau und rein, wie mit grünlich-blauer Emaille überzogen. Spaziergänger gingen ihn entlang; ihre schwarzen Schatten legten sich leicht und scharf auf die glatte Erde.
Lande und Ssemjonow, der eine in seiner alten Litewka, der andere im Studentenmantel, den er vollständig zugeknöpft hatte, ließen die Menge hinter sich und setzten sich auf die Bank über dem Abhang.