„Nun denn ... hörst du?“ Ssemjonow blickte auf Lande.
„Es ist schon bald Zeit, zur Bahn zu fahren.“ meinte Schischmarjow besorgt, während er auf die Uhr sah.
Als Ssemjonow einen Augenblick hinausging, fragte Molotschajew teilnahmslos.
„Wohin reist er? Nach Jalta? Mit welchen Mitteln?“
„Als Hauslehrer,“ antwortete Schischmarjow und zuckte die Achseln: „wie es Studentenbrauch ist!“
„Als Hauslehrer?“ Molotschajew wunderte sich, und ein Schatten von Mitleid glitt für eine Sekunde über sein Gesicht. „Wie kann er als Hauslehrer gehn? Ihn wirft doch jeder Windstoß um!“
Lande stand auf, drückte hastig die Hand gegen seine Wange, wie in plötzlichem Schmerz, setzte sich aber sofort wieder.
„Ach was!“ meinte Schischmarjow, und er machte eine Miene, als wenn er etwas Angenehmes sagte: „unsereiner, ein armer Teufel, kann nicht nach solchen Feinheiten fragen! Hat noch bisher keinen umgeworfen? Also wird es noch weiter gehen.“
Unter dem Fenster tauchte ein schwarzer, durchbrochener Schirm, dann ein zweiter hellroter auf.
„Marja Nikolajewna und Ssonja kommen!“ sagte Lande.