Alle fuhren zusammen; es fiel ihnen schwer, zu sich zu kommen. Lande ging eilig heraus. Man hörte, wie ihm Schischmarjow eindringlich sagte:
„Wir sind zu dir gekommen. Die Mutter des Gymnasiasten, den ich für dich gefunden habe, bittet, ich möchte dich gleich zu ihr schleppen; sie will mit dir sprechen.“
„Ich komme gleich ...“ antwortete Lande mechanisch, fast traurig.
Marja Nikolajewna seufzte tief, legte ihren Arm um Ssonjas dünnen Hals und zog sie an sich.
„Manja ...“ rief Ssonja feierlich.
Marja Nikolajewna blickte ihr schweigend in die Augen. Sie waren dicht an den ihren. Dunkel, entschlossen, voll unnatürlicher Erhebung und Begeisterung.
„Ich wollte dir sagen ...“ fuhr Ssonja ebenso feierlich fort. „Heirate Wanja!“
Eine zarte, gleich wieder geschwundene Röte hatte die Wangen des Mädchens bedeckt. Schweigend drückte sie Ssonja einen zarten Kuß auf die hohe, kühle Stirn, wo der glattgestrichene Scheitel ansetzte.
Lande trat herein.
„Ich muß gehen!“ sagte er mit Bedauern.