Der alte Pope stand ebenfalls auf.
„Ja, verstehen Sie gut, weil ich diesen Ssemjonow seit lange schon und zur Genüge kenne. Es ist ein gottloser, frevelhafter Mensch, verstehen Sie gut, ein Ungläubiger, ein Apostat. Und, verstehen Sie gut, ich rate auch Ihnen nicht, zu fahren.“
Lande riß die Augen weit auf.
„Das heißt, ich soll mich von ihm lossagen? Ihn in Verzweiflung sterben lassen?“
„Dieser Tod ist der Lohn für seine Handlungen!“ meinte der alte Pope, die Hände hinter dem Rücken, und wieder lugte hinter der rosigen Maske etwas Böses hervor.
„Aber fürchten Sie Gott!“ rief Lande. „Was sprechen Sie, Väterchen!“
„Nicht Ihnen steht es zu, mich zu belehren, verstehen Sie gut!“ erwiderte der Pope.
„Aber Sie sind doch ein Diener der Kirche ... der Kirche Christi!“
„Der Herr Ssemjonow hat sich seit lange schon von der Kirche losgesagt, und es würde sich für die Kirche nicht schicken, ihm nachzulaufen, verstehen Sie gut!“
Mit stummer Verzweiflung sah ihn Lande an. Der alte Pope stand, die Hände ruhig auf dem Rücken gefaltet, vor ihm.