Der alte Pope seufzte, strich die Haare und den Bart und nahm den Brief.

Er las ihn lange, ruhevoll, als wäre es die friedliche, süße Lebensbeschreibung eines Heiligen. Dann seufzte er wieder, faltete den Brief und gab ihn Lande zurück.

„Nun sehen Sie!“ rief Lande, indem er lebhaft mit der Hand auf den Brief wies, nahm ihn und legte ihn neben sich auf die Bank.

„Das Briefchen nehmen Sie bitte zu sich; bei mir ist nicht der Ort für solches Zeug!“ sagte der Pope streng.

Lande verstand die Worte nicht, griff aber doch zum Brief und steckte ihn in seine Tasche.

„Da möchte ich Sie um Geld bitten ... Sie sehen, es ist notwendig, daß jemand zu ihm fährt,“ sagte er ernst und einfach.

Der alte Pope seufzte.

„Jawohl, das ist sehr gut möglich. Nur werde ich Ihnen dafür kein Geld geben. Sie müssen es schon entschuldigen ... Ich habe es zwar, verstehen Sie gut, gebe es aber nicht.“

Gleichsam eine kalte, schwere Last schlug Lande plötzlich auf den Kopf. Er sprang voller Verzweiflung auf.

„Warum? Sie haben doch selbst gelesen!“