Lande war um einen Kopf höher als er und sah ihn liebevoll von oben herab an.

„Ich gehe!“ er nickte mit dem Kopf.

Schischmarjow wollte noch etwas sagen, aber ein eigentümliches Gefühl schnürte ihm die Kehle zu, er zuckte nur schwer mit den Achseln.

Sie standen schon in dem engen Vorzimmer, in das nur ein schmaler Lichtstreifen durch den Türspalt fiel, als sich Lande plötzlich an Tkatschow erinnerte.

„Hast du den Mann, dessentwegen mich Molotschajew geschlagen hat, noch im Gedächtnis?“ fragte er. „Er ist einmal zu mir gekommen ...“

Und Lande erzählte sein Gespräch mit Tkatschow. Er erzählte schlicht und kurz, aber etwas Riesiges, Überwältigendes schob sich allmählich in Schischmarjows Kopf. Die grandiose Phantasie, auf eigentümliche Weise in der Gestalt des neben ihm stehenden Lande verkörpert, packte ihn und riß ihn fort. Er ergriff impulsiv Landes Hand und rief scharf:

„Aber das ist ja überwältigend! Und was hast du ihm geantwortet?“

„Ja,“ meinte Lande, „mir war es ein großer Schmerz, seinen Traum zu zerstören ... Es ist ein unglücklicher Mensch ... Mit einem solchen Sturm in der Seele wird man nie zur Ruhe kommen ...“

„Also, du hast dich geweigert?“ fragte Schischmarjow fast erschrocken.

Lande lächelte.