„Kennen Sie ihn?“ fragte Podgurski weiter. „Machen Sie mich bitte mit ihm bekannt. Ich habe in einer geschäftlichen Angelegenheit mit ihm zu tun.“

„Wollen Sie ihn anpumpen, — — — auf Nimmerwiedergeben?“ fragte Opalow offensichtlich scherzend.

„Und wenn schon. Meinen Sie, er gibt nichts?“

„Ja, der würde Ihnen wohl nichts geben,“ bemerkte Mishujew mechanisch.

„Und Sie, würden Sie etwas herausrücken?“ wandte sich unerwartet Podgurski an ihn und offenherzige Unverschämtheit klang aus seiner Stimme.

Mishujew war eine Weile vor Überraschung sprachlos. „Vielleicht,“ lächelte er dann.

„So, dann geben Sie mir bitte fünfundzwanzig Rubel! Warum auch nicht?“

Mishujew lenkte seinen schweren Blick in Podgurskis Augen, dachte eine Weile nach, lächelte dann wieder und reichte ihm einen 25-Rubelschein über den Tisch. Ihm gefiel die Aufrichtigkeit, die in dieser Frechheit lag.

Podgurski erwartete kaum etwas und war nicht einmal besonders gespannt, ob Mishujew ihm Geld geben würde oder nicht, aber beim Anblick des Geldes blitzten seine Äuglein noch frecher auf. Er nahm den Schein und schob ihn wie selbstverständlich in die Tasche der halb amerikanischen, halb clownartigen, vielleicht aber nur einfach schäbigen, fettverschlissenen Weste, die auf seiner Brust hin- und herrutschte.

„Danke!“