Parchomenko forderte ihn auf, in ein Restaurant außerhalb der Stadt zu kommen; auch eine Chansonettensängerin Emma, die Mishujew ebenfalls flüchtig kannte, sollte dort sein.
„Und Maria Sergejewna?“ fragte Mishujew mechanisch.
„Maria Sergejewna ist nach Hause gefahren,“ antwortete der unsichtbare Parchomenko.
„Schön,“ antwortete Mishujew ebenso mechanisch.
In der Telefonzelle war es schwül und finster. Mishujew schloß die Augen und lehnte sich gegen die Wand. In seinen Ohren klang noch immer die schwache, haßerfüllte Stimme.
„Ja ... vielleicht hat er wirklich recht ... Aber weshalb dieser Haß! ... Warum sieht er das nicht ein? ...“
Mishujew führte seinen Gedanken nicht zu Ende. Er fühlte, wie sich sein Herz schmerzlich und trübe zusammenpreßte.
Als er zum Tisch zurückkehrte, waren Tschetyrjow und Marussin schon dabei, sich zu verabschieden.
... Zwischen ihm und Millionen Menschen werden immer Millionen Rubel stehen, und: entweder muß er ein Einsamer oder eine Bestie werden. Ein Widersinn, der in sich selbst sein Verderben trägt ...
Als Tschetyrjow Mishujew erblickte, brach er sein Gespräch kurz ab und sah ihm mit kühler, herausfordernder Entschlossenheit entgegen.