„Sie gehen schon fort?“ Mishujew zwang sich die Frage ab.
„Ja.“
„Vielleicht sehen wir uns noch wieder?“ fragte er weiter, während er zwei Hände drückte. Die eine zitterte in Erregung, die andere vor Spannung und Krankheit.
„Vielleicht,“ antwortete Tschetyrjow kühl, und aus dieser Antwort wehte sein unversöhnlicher Haß noch härter und kälter heraus.
Mit unbegreiflicher Erwartung blickte Mishujew in das Gesicht Marussins. Aber es war verwirrt, und die guten, offenen Augen blickten fremd in die Ferne.
Eine furchtbare Gefühlsaufwallung schnürte Mishujew die Kehle zusammen. Es war Qual und Schmerz und plötzliches, glühendes Verlangen, etwas entsetzlich Böses zu tun, ihnen zu zeigen, daß er dennoch stärker ist als sie und sie wie Unkraut auf dem Wege zertreten, verkrüppeln kann. Aber der Drang verlor sich ebenso schnell wie er herangebraust war, und als Mishujew den Fortgehenden nachblickte, war sein Gesicht nur blaß und eigentümlich, wie bei einem Menschen, der den Tod in sich trägt.