„Ach, wie bist du gut!“ sagte sie, und es war schwer herauszuhören, ob sie es aufrichtig meinte oder nicht.

„Ja, gut!“ warf Podgurski dazwischen; „warum auch nicht, — zuerst das Kleid zerrissen, dann Geld gegeben! Ein Prachtkerl! ...“

Es sah gerade so aus, als wäre er auf dem Sprunge, sich auf Parchomenko zu stürzen und ihm eine in die runde, selbstgefällige Fratze hineinzuhauen.

„Eine schöne Art,“ fuhr er wütend, angeekelt fort; „reißen, zerschlagen und dann Geld herauswerfen! ... Jahrmarktswitze!“

Er sprach mit einem Nachdruck, als wünschte er nicht nur mit den Worten, sondern auch mit jedem Laut seiner Stimme zu verletzen.

„Sie sollten es doch mal versuchen, den Kellnern die Schnauzen mit Mostrich beschmieren ... Warum nicht, das wäre doch ebenso witzig ... Oder mit der Stirn einen Spiegel einzurennen!“

Parchomenko lachte winselnd, und Mishujew sah zu seinem Erstaunen in seinem Gesicht feige, ohnmächtige Wut, wie bei kleinen Kötern, die beißen möchten, es aber nicht wagen.

Podgurski ließ nicht mehr von ihm ab. Bald riet er ihm, allein in vier Galawagen spazieren zu fahren, dann schlug er ihm vor, ein Sektbad zu nehmen oder sich zu feierlichen Ausfahrten auf der Straße eine Mauer durchbrechen zu lassen, wie es ein Moskauer Kaufmann getan hatte.

Parchomenko lachte immer unnatürlicher; man sah ihm an, wie die Furcht in ihm gegen ohnmächtigen Haß ankämpfte.

Opalow fragte Podgurski leise: „Mit welchem Zauber packen Sie ihn?“