In seinen Augen leuchteten stechende Funken auf. Das machtvolle Bewußtsein seiner Kraft berauschte ihn.
„Schneller doch, meine Herren ... Es ist kalt ...“ sagte Emma. Sie schauerte und zuckte die nackten Achseln. Die vollen Brüste schwankten und standen wieder still; die erhitzten Männerkörper traf es wie ein Peitschenhieb.
„Sechshundert!“ winselte Parchomenko voller Entzücken.
Der Börsianer stammelte mit jüdischem Akzent etwas wie eine Entschuldigung.
„Was?“
„Aber das geht doch schon zu weit, meine Herren ... Scherz mag Scherz bleiben, aber Emmachen ...“
„Nicht auf die Emma kommt es mehr an,“ erwiderte Parchomenko, ganz hingerissen, mit den Augen glänzend.
„N—nein ... Auktion ist Auktion!“ sagte Podgurski, „wer bietet mehr? Sechshundert ... wer mehr?“
Etwas eigentümlich Quälendes ging in Mishujew vor: ein dunkles, brutales Verlangen stieg aus der Tiefe empor und trat mit dem Widerwillen und der bewußten Verachtung gegen alles um ihn und auch gegen sich selbst in einen kurzen Kampf. Aber etwas war stärker als die Verachtung.