„Na ja, — — übrigens scheint es in der Tat an der Zeit ...“ murmelte er eilig.
Jurii preßte vor Grimm und Ekel die Zähne zusammen und starrte haßerfüllt auf den Rücken mit dem festgespannten Rock. Erst nach einer Weile sagte er:
„Ich bin überhaupt kein Freund derartiger Abenteuer.“
„Nun ja,“ lachte Rjäsanzew feige und feindlich. Dann blieb er still.
— — — Teufel, dachte er für sich, das habe ich recht ungeschickt herausgebracht. Sie fuhren im Schweigen nach Hause, der Weg kam beiden unendlich lang vor.
„Treten Sie ein?“ Jurii blickte während der Frage glatt an Rjäsanzew vorbei.
„Nein, wissen Sie, ich habe einen Kranken ... es ist auch spät,“ erwiderte dieser unentschlossen.
Jurii stieg vom Wagen; es war ihm unangenehm, die Flinte und das Wild mitzunehmen. Alles was Rjäsanzew gehörte, erschien ihm jetzt widerwärtig. Doch dieser fragte aufmerksam: „Und die Flinte?“
Gegen seinen Willen kehrte Jurii wieder um, griff mit Abscheu zu der Flinte und den Enten, reichte Rjäsanzew ungeschickt die Hand und ging ins Haus. Rjäsanzew fuhr die erste Minute ganz ruhig weiter. Mit einem Mal polterten aber die Räder rasch in eine Nebengasse nach der entgegengesetzten Seite hin. Jurii lauschte mit Haß, in dem unbewußter Neid und geheime Wünsche steckten, bis das letzte Geräusch verhallt war. „Dieser Plattkopf,“ murmelte er; — es tat ihm um Ljalja leid.