XIII

Nachdem Jurii die Sachen ins Haus gebracht hatte, ging er wieder, ohne zu wissen, was er mit sich anfangen sollte, in den Garten hinaus. Dort war es dunkel wie in einem Abgrund. Es berührte ihn eigentümlich, darüber den mit Sternen besäten Himmel glänzen zu sehen.

Auf den Stufen saß Ljalja; ihre kleine graue Gestalt schimmerte undeutlich durch die Finsternis.

„Bist du es, Jura?“ fragte sie.

„Ich,“ antwortete Jurii, stieg behutsam hinab und setzte sich an ihre Seite. Verträumt neigte Ljalja ihr Köpfchen an seine Schulter. Aus ihrem unbedeckten Haare stieg ein frischer und reiner Hauch in Juriis Gesicht. Es war der weiche Duft eines jungen Weibes und Jurii zog ihn mit Genuß in sich ein.

„Habt ihr Glück gehabt?“ fragte ihn Ljalja freundlich, und nach kurzem Schweigen fügte sie leise und zärtlich hinzu:

„Und wo ist Anatoli Pawlowitsch geblieben? Ich hörte, wie ihr heranfuhrt ...“