„Meiner nach? ... Nun, Confucius, das Evangelium, den Ecclesiast ...“

Hoshijenko lächelte schadenfroh; dachte aber garnicht daran, daß er bisher noch kein einziges dieser Bücher gelesen hatte.

„Aber was wollen Sie denn? ... Das geht doch nicht, wie?“ meinte Schawrow gedehnt.

„Die Psalter und das Leben der Heiligen ... nur los!“ bemerkte ironisch der Technologe.

„Wie in der Kirche,“ kicherte Piszow.

Jurii wurde vor Wut dunkelrot.

„Ich scherze nicht. Wollen Sie logisch sein ...“

„Und was erzählten Sie vorhin über Christus? ...“ fiel ihm von Deutz triumphierend ins Wort.

„Was ich gesagt habe? ... Wenn man an das Studium des Lebens herangeht, so, — — so will man sich eine bestimmte Weltanschauung bilden, um die gesamten Beziehungen zwischen sich und den Menschen zu klären. Dann ist doch wohl das Richtigste: zunächst hält man sich bei der titanischen Arbeit jener Menschen auf, die die besten Repräsentanten des Menschengeschlechts waren. Sie haben ja in ihrem eigenen Leben alles getan, um die verschiedensten Zusammenhänge in der menschlichen Gesellschaft von den einfachsten bis zu den kompliziertesten, zu prüfen und festzustellen.“

Hoshijenko, der die ganze Zeit über wie gespannt saß, fiel ihm jetzt gewaltsam ins Wort: „Bitte sehr, ich erkläre mich damit durchaus nicht einverstanden. Bitte, ich kann das unter keiner Bedingung zugeben.“ Nowikow überschrie ihn: „Aber ich bin ganz derselben Meinung. Sehr richtig war das.“