„Aber ich bitte Sie ...“ schrie hysterisch von Deutz, den Speichel um sich spritzend, „das ist ganz ... mit einem Worte ...“
„Nun genug doch!“ sagte Ssanin ungehalten, indem er dem Speichelregen auswich. „Denken Sie darüber, wie Sie wollen, und Sarudin können Sie bestellen, daß er ein Dummkopf ist.“
„Sie haben kein Recht!“ heulte von Deutz mit verzweifelter Stimme.
„Sehr schön, sehr schön,“ wiederholte Tanarow vergnügt. „Gehen wir!“
„Nein,“ schrie von Deutz immer noch in demselben weinerlichen Ton und fuchtelte mit seinen langen Armen wie toll in der Luft umher: „wie untersteht er sich ... das ist geradezu ... unerhört ist das! ...“
Ssanin sah ihn an, machte eine wegwerfende Handbewegung und ging aus dem Zimmer.
„Wir werden alles wortgetreu unserem Freunde mitteilen,“ rief ihm Tanarow nach.
„Schön, teilen Sie es ihm nur mit!“ antwortete er, ohne sich umzudrehen, und schloß die Tür hinter sich.
„— — — Welch Esel ist dieser Offizier im Grunde, und doch, — — es genügt, daß er sich diese Marotte ummantelt, und er wird reserviert und ganz gescheit!“ dachte Ssanin, als er hörte, wie Tanarow den schreienden von Deutz beruhigte.
„Nein, das kann man nicht so ohne weiteres hingehen lassen!“ erklärte der lange Offizier aufgeregt. Er sah traurig ein, daß er durch dieses Vorkommnis einen interessanten Bekannten verloren hatte und, da er nicht wußte, wie es zu ändern wäre, erbitterte er sich noch mehr und verdarb die Sache augenscheinlich nur um so gründlicher.