„Auch das kenne ich,“ lächelte Ssanin, „aber davon möchte ich Sarudin geradezu abraten ...“
„Wie?“ Tanarow lächelte ebenfalls, während er die Mütze vom Fensterbrett nahm.
„Ich rate ihm, mich nicht anzufassen, sonst prügle ich ihn so durch, daß ...“
„Hören Sie mal!“ Von Deutz brauste plötzlich auf, „ich kann es nicht erlauben ... Sie höhnen geradezu ... Und begreifen Sie denn wirklich nicht, daß eine Forderung ablehnen, — das ist ... das ist ...“
Er bekam einen ziegelroten Kopf, die trüben Augen sprangen aus den Höhlen, und auf den Lippen entstand ein kleines Strudelchen aus Speichel.
Ssanin sah ihm mit Neugierde auf die Lippen und sagte:
„Und dieser Mensch hält sich noch für einen Anhänger Tolstois!“
Von Deutz hob den Kopf hoch und zitterte.
„Ich möchte Sie bitten!“ rief er schrill, aber doch beschämt, daß er einen guten Bekannten, mit dem er erst kurz vorher über viele wichtige und interessante Gegenstände gesprochen hatte, anbrüllen mußte. „Ich möchte Sie bitten, derartige Bemerkungen zu unterlassen. Sie gehören nicht zur Sache!“
„Im Gegenteil!“ erwiderte Ssanin. „Sogar recht sehr!“