Schon längere Zeit hatte ein Gymnasiast vor seinen Augen gestanden, ohne daß er ihn bis dahin bemerkte; plötzlich wurde er wütend. Eine Minute lang blickte er dem Gymnasiasten mit kalten Augen gerade ins Gesicht.
„Wozu stehen Sie hier herum, — — vielleicht als Schmuck?“
Der Gymnasiast errötete: „Sehr witzig!“ antwortete er schließlich.
„Um den Witz handelt es sich nicht, sondern ... scheeren Sie sich gefälligst zum Teufel!“
In den Augen Iwanows zeigte sich so viel Wut, daß der Gymnasiast blaß wurde und unschlüssig auf die Seite trat.
Ssanin sah mit schwachem Lächeln zu. Dann machte er eine wegwerfende Handbewegung.
„Dummes Viehzeug!“ meinte er mit aufrichtiger Trauer, den Auseinandergehenden nachblickend.
Sogleich fühlte sich Iwanow beschämt, daß er über irgend etwas unschlüssig sein konnte; seine Züge beruhigten sich, er steckte seinen Stock hinter sich in den Boden, um sich darauf zu stützen und sagte:
„Laß sie zum Teufel gehen! Ziehen auch wir von dannen!“
„Schön, meinetwegen ...“