Fritz Droop in der „Dortmunder Zeitung“:

„... Es ist ein reifes kraftvolles Buch, das nicht zuletzt dem Berufserzieher eine Fülle von Anregungen und manche ernste Lehre gibt ... Wer die wahren Schäden unserer Zeit kennt und sich nicht fürchtet, dieses zu bekennen, der wird Bierbaums neuen Roman mit noch größerer Freude begrüßen wie einst den Stilpe. Lest dieses Buch!“

Dr. Ludwig Finckh in den „Propyläen“:

„... Seid stille: Stilpe, der alte Stilpe, hat den Mund wieder aufgetan. Das ist ein Ereignis in Deutschland, denn wir haben alle seit Jahren eine Lustanwandlung und Sehnsucht danach gehabt, ihn wieder zu begrüßen. Der junge Stilpe heißt Prinz Kuckuck, seine Geschichte ist nicht bloß die eines einzelnen Menschen, sondern die einer ganzen Zeit mit ihren Ansätzen, Ausläufern und Entwicklungen ... Eins ist gewiß, keiner handhabt heute in Deutschland den galanten Roman so in aller Grazie wie Bierbaum; es ist sein wahres Element und er ist unübertroffen. Ein Buch voll Freude am schönen, am abenteuerlichen, lebendigen Leben, darin das Blut rauscht hin und her und seine Gefäße oft zu sprengen droht.“

„Als Ausströmung einer reichen Seele, als Dokument von Johannes Schlafs innerer Persönlichkeit ist dieser Roman ein ungewöhnliches und großenteils stark fesselndes Buch.“

(Kunstwart).

Willi Rath urteilt so an der Spitze einer langen Besprechung über

Johannes Schlaf

Der Prinz

Roman in zwei Bänden